Du willsches,
ich drucks.

Einzigartige Geschenke aus dem 3D-Drucker. Dazu Figuren und Funktionsteile.

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Zwei 3D-Drucker, ein Hobby, das ich liebe. Am liebsten drucke ich Geschenke, die es nirgends zu kaufen gibt: mit Namen, Datum, Widmung oder einer ganz eigenen Idee.

Galerie

So laufts

Du hast schon ein fertiges Modell

Perfekt für alle, die keine Lust auf langes Hin- und Her haben.

  • Du hast schon ein Teil entdeckt, das du haben willst und gedacht: «Das will i!»
  • Du kontaktierst mich und erklärst was du willst (Foto, Link, etc.). Ich prüfe es und sag dir, was machbar ist.
  • Dann drucke ich es für dich & du bekommst dein fertiges Stück.

Du willst es persönlich machen

Super für Geschenke, die echt was bedeuten.

  • Das gleiche wie oben, nur cooler: Du nimmst ein bestehendes Modell und willst deinen eigenen Touch reinbringen.
  • Zum Beispiel deinen Namen, ein Datum, ein Logo, eine Widmung oder kleine Änderungen. Du sagst mir einfach, was du dir vorstellst. Ich passe das Modell an, optimiere es für den Druck und mach es richtig nice. Etwas mehr Aufwand, der sich lohnt!

Du hast nur eine Idee

Kein Problem, das ist sogar mein Lieblingsfall.

  • Du hast eine grobe Vorstellung im Kopf – vielleicht eine schnelle Handskizze auf einem Zettel, ein Foto von etwas Ähnlichem, oder du erzählst mir einfach mit Worten, was du dir wünschst («ein Schlüsselanhänger mit meinem Hund, der aussieht wie...»).
  • Ich setz mich hin, baue das Modell von Grund auf oder passe bestehende Sachen so an, dass es passt, mache Probedrucke und schick dir davon Fotos.
  • Danach drucke ich das fertige Teil. Hast du selbst einen Drucker, liefere ich dir alternativ auch einfach nur die STL-Datei.
  • 3D-Files könnten wir dann direkt public machen oder du und ich behalten sie für uns ganz alleine :D

Kurz gesagt: Egal in welcher Stufe du bist, ich kümmere mich um den Rest. Du brauchst kein technisches Wissen, keine fertigen Dateien und keinen Stress. Einfach die Idee rüber wachsen lassen und ich mach was draus.

FAQ

Was ist 3D-Druck überhaupt und wie funktioniert er?

Beim 3D-Druck (präziser: FDM-Verfahren) wird ein Kunststoffdraht, das sogenannte Filament, in einer Düse geschmolzen. Der Drucker trägt das Material dann Schicht für Schicht von unten nach oben auf, bis das fertige dreidimensionale Objekt entstanden ist.

Was ist Filament und welche Sorten nutzt du?

Filament ist das Rohmaterial für den Drucker, aufgerollt auf Spulen. Ich nutze hauptsächlich PLA, einen leicht zu druckenden, bio-basierten Kunststoff, der ideal für Dekorationen und Figuren ist. Daneben gibt es noch viele weitere Sorten wie PETG (wetterfest und stabil) oder TPU (flexibel und gummiartig), die je nach Einsatzzweck zum Zuge kommen können.

Kann man deine 3D-Prints kaufen oder druckst du auf Anfrage?

Ja, nutzt dafür einfach die Kontaktseite. Egal, ob du hier ein Modell gefunden hast, das du auch gerne hättest, oder eine ganz eigene Idee realisieren möchtest: Schreib mir einfach eine Anfrage! Auch kleinere Personalisierungen, wie das Hinzufügen eines Namens oder Logos, sind problemlos machbar.

Woher stammen die 3D-Modelle für deine Ausdrucke?

Viele Modelle stammen von Plattformen wie Printables oder Thingiverse, wo Creators ihre Designs teilen, auch ich gehöre zu diesen ;). Wichtig zu wissen: Nicht jede Lizenz erlaubt den Weiterverkauf. Oft ist der Druck nur für den Privatgebrauch gestattet, während der kommerzielle Vertrieb untersagt ist oder extra erworben werden muss, beispielsweise über eine monatliche Mitgliedschaft bei Patreon.

Eine modernere Methode, um an 3D-Modelle zu kommen, ist Künstliche Intelligenz. Mittlerweile gibt es Tools, die aus einer einfachen Texteingabe oder anhand eines Bildes ein dreidimensionales Modell generieren. Klingt genial, hat aber einen Haken: Die KI-generierten Daten sind meistens extrem unsauber und ohne Nachbearbeitung oft schlicht ungeeignet für den Druck.

Konstruierst du auch eigene Designs?

Ja, kleinere Funktionsteile, Halterungen oder Upgrades für beliebige Alltagsgegenstände konstruiere ich selbst oder ergänze/passe bestehende Modelle an. Mit CAD-Programm und Blender sind der Kreativität dabei praktisch keine Grenzen gesetzt. Oftmals mangelt es jedoch an der Idee beziehungsweise an der guten Umsetzung eben dieser. Man muss das Modell von Anfang an so konstruieren und im Raum ausrichten, dass der anschliessende Druck reibungslos, schnell und materialsparend funktioniert.

Wie stabil sind die ausgedruckten Teile?

Das hängt stark vom Material und den Einstellungen ab. Durch die Anpassung der Wandlinien oder der internen Füllung (Infill) können schon recht stabile Teile zustande kommen. Wer nun aber denkt, man könne mit Standard-PLA eine Radmutter nachdrucken und damit die Räder am Auto befestigen, der irrt. Auch bei einem Clip, der unter Dauerspannung an einer Stange halten soll, wird es mit der Zeit schwierig, da das Material unter Last nachgibt und sich dauerhaft verformt. Zudem vertragen viele Kunststoffe wie PLA weder starke Hitze noch dauerhafte Sonneneinstrahlung – für solche Härtefälle muss man dann auf speziellere Materialien wie ASA oder Polycarbonat ausweichen, oder diese extra mit z.B. Metallstangen verstärken.

Beispiele:

Lautsprecherabdeckung im Auto hinter der Heckscheibe: unbrauchbar nach zwei Wochen. Hat sich derart verformt und hält nicht mehr wie vorgesehen.

Clip, den ich zur temporären Befestigung einer Küchenklappe verwendete (Gasfeder defekt): Hielt über 10 Jahre bei etwa jeder zweiten Woche Verwendung.

Wie lange dauert es, bis ein Modell fertig gedruckt ist?

Länger als du denkst, aber deutlich schneller als noch vor zehn Jahren. Zu der reinen Druckzeit kommen allerdings oft unvorhersehbare Probleme hinzu, die zu einem vorzeitigen Abbruch führen, etwa wenn der Drucker mal wieder nur noch unbrauchbaren «Spaghetti-Salat» produziert und man das ganze Objekt von vorne starten muss. Richtig ärgerlich wird es ja erst dann, wenn nach stundenlangem Warten nur noch ein einziger Zentimeter der 30 Zentimeter hohen Figur gefehlt hätte...

Fee, 30 cm hoch: 17 Stunden Druckzeit
Drache, 27 cm hoch: 31 Stunden Druckzeit

Sieht das Modell direkt nach dem Druck so aus wie auf den Fotos?

Nicht immer. Viele Prints benötigen Stützstrukturen (Supports) für überhängende Teile, die nach dem Druck entfernt werden sollten. Das anschliessende Schleifen, Grundieren und Bemalen überlasse ich dann jedoch lieber anderen, dieser Aufwand lohnt sich zeitlich meistens kaum und treibt die Kosten extrem in die Höhe, je detaillierter das Ergebnis werden soll.

Dazu kommt die Schichtstärke: Durch das schichtweise Druckverfahren entsteht eine sichtbare Treppenbildung an den Oberflächen. Wenn man dort einfach nur Farbe drübersprüht, wird dieser Effekt oft noch verstärkt.

Treppenbildung / Layer-Lines

Das sind die sogenannten Schichtlinien (Layer Lines). Da der Drucker das Objekt Schicht für Schicht aufbaut, sind diese Linien völlig normal für das FDM-Verfahren. Je dünner ich die Schichthöhe einstelle, desto feiner werden sie.

Welche Kosten entstehen bei einem 3D-Druck?

Die Kosten setzen sich aus dem Materialverbrauch (Grammpreis des Filaments), den Stromkosten des Druckers und der Amortisation des Druckers zusammen. Ergänzend kommen noch Lizenzkosten für CAD-Programm oder Modell-Lizenzgebühren und natürlich die Arbeitszeit. Ich hoffe in der nächsten Zeit bei den Bildern noch die jeweiligen Kosten einzutragen, vorerst: einfach kurz nachfragen :)

Preisbeispiele

Das ist die Frage, die ich am häufigsten bekomme und die ich am schwersten beantworten kann. Nicht weil ich es nicht will, sondern weil 3D-Druck einfach keine Einheitsgrösse ist. Ein kleiner Clip und eine riesige Figur sind beide «3D-Drucke», haben aber so viel gemeinsam wie ein Smart und ein Lastwagen. Der Preis hängt ab vom Materialverbrauch, der reinen Druckzeit (die gerne mal tagelang geht), davon ob ein fertiges Modell existiert oder ob ich erst eines konstruieren muss, und natürlich vom gewählten Material. Dazu kommt: Drucke misslingen manchmal. Spaghetti passiert. Das muss einkalkuliert sein. Drucker funktionieren nicht einfach so und benötigen Wartung und Unterhalt sowie Ersatzteile. Und manchmal nerven sie einfach.

Damit du trotzdem eine grobe Vorstellung kriegst, hier ein paar echte Beispiele:

FeuerzeughülleCHF 3Modell vorhanden, einfach drucken
Feuerzeughülle mit deinem NamenCHF 5Modell anpassen, Name integrieren
Feuerzeughülle komplett individuellCHF 45Modell erstellen (Frau war bereits vorhanden)
Drachen-Ei (11 cm hoch) mit beweglichem DrachenCHF 30Zweiteiliges Ei mit Gewinde, dazu ein komplett gegliedert gedruckter Skelettdrache – alles beweglich, kein Zusammenkleben nötig
Grosse Drachenstatue (35 cm hoch)CHF 120Aufwendiges Fantasy-Modell, auf Runensockel, Flügel

Willst du mehrere vom gleichen Teil? Bei Kleinteilen schon ab dem zweiten Stück günstiger. Das Setup fällt nur einmal an, der Rest ist «nur noch» Druckzeit. Einfach erwähnen beim Anfragen.

Sind die gedruckten Sachen eigentlich lebensmittelecht?

Kurze Antwort: Nein.

Selbst wenn das Filament (wie PLA) ungiftig ist, entstehen durch das Schichtverfahren kleine Rillen. In diesen Ritzen können sich Bakterien und Essensreste perfekt festsetzen und lassen sich kaum abwaschen.

Würde ich es trotzdem als Kecksdose verwenden? Ja.

Kannst du auch mehrfarbig drucken?

Ja, das geht. Entweder nutze ich dafür spezielles Filament, das beim Drucken automatisch die Farbe wechselt (Regenbogen- oder Dual-Color-Filament), oder ich steuere den Drucker so an, dass er bei einer bestimmten Schichthöhe stoppt und ich eine neue Farbe einlegen kann (was zu anderen Problemen führt). Moderne Drucker, die ich (noch) nicht besitze, können den Farbwechsel über ein Zusatzmodul automatisch während des Drucks erledigen, was meistens viel Abfall erzeugt.

Was passiert mit Fehldrucken und Filamentresten?

Da zwar biologisch abbaubar, aber nur in industriellen Kompostieranlagen: Kehricht. (PLA gehört nicht in den «Sammelsack» für Kunststoffe!)

Gibt es noch andere Druckverfahren?

Resin-Druck (SLA/DLP): Hier wird flüssiges Kunstharz schichtweise mit UV-Licht ausgehärtet. Das liefert extrem glatte Oberflächen und winzige Details. Das Material ist allerdings oft spröde und die Aufbereitung bis zur fertigen Figur aufwendig. Zum Druck/Drucker selbst gehört da auch noch eine Waschstation sowie Aushärtestation (im Idealfall), was den gesamten Druck wieder aufwändiger macht.

Lasersintern (SLS): Ein industrielles Verfahren, bei dem ein Laser feines Pulver (meistens Nylon) miteinander verschmilzt. Da das restliche Pulver das Modell beim Drucken stützt, braucht man hier keine Support-Strukturen. Die Teile sind extrem stabil und perfekt für den Maschinenbau. SLS-Printer gibts ab etwa $25'000.-

PolyJet-Verfahren: Das funktioniert ähnlich wie ein normaler Tintenstrahldrucker, nur dass flüssiger Kunststoff aufgetragen und sofort mit UV-Licht gehärtet wird. Damit lassen sich vollfarbige Modelle aus verschiedenen Materialien (z. B. teils flexibel, teils starr) in einem Durchgang drucken. Ab $100'000.- zu haben...

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