Einzigartige Geschenke aus dem 3D-Drucker. Dazu Figuren und Funktionsteile.
KontaktZwei 3D-Drucker, ein Hobby, das ich liebe. Am liebsten drucke ich Geschenke, die es nirgends zu kaufen gibt: mit Namen, Datum, Widmung oder einer ganz eigenen Idee.
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Perfekt für alle, die keine Lust auf langes Hin- und Her haben.
Super für Geschenke, die echt was bedeuten.
Kein Problem, das ist sogar mein Lieblingsfall.
Kurz gesagt: Egal in welcher Stufe du bist, ich kümmere mich um den Rest. Du brauchst kein technisches Wissen, keine fertigen Dateien und keinen Stress. Einfach die Idee rüber wachsen lassen und ich mach was draus.
Beim 3D-Druck (präziser: FDM-Verfahren) wird ein Kunststoffdraht, das sogenannte Filament, in einer Düse geschmolzen. Der Drucker trägt das Material dann Schicht für Schicht von unten nach oben auf, bis das fertige dreidimensionale Objekt entstanden ist.
Filament ist das Rohmaterial für den Drucker, aufgerollt auf Spulen. Ich nutze hauptsächlich PLA, einen leicht zu druckenden, bio-basierten Kunststoff, der ideal für Dekorationen und Figuren ist. Daneben gibt es noch viele weitere Sorten wie PETG (wetterfest und stabil) oder TPU (flexibel und gummiartig), die je nach Einsatzzweck zum Zuge kommen können.
Ja, nutzt dafür einfach die Kontaktseite. Egal, ob du hier ein Modell gefunden hast, das du auch gerne hättest, oder eine ganz eigene Idee realisieren möchtest: Schreib mir einfach eine Anfrage! Auch kleinere Personalisierungen, wie das Hinzufügen eines Namens oder Logos, sind problemlos machbar.
Viele Modelle stammen von Plattformen wie Printables oder Thingiverse, wo Creators ihre Designs teilen, auch ich gehöre zu diesen ;). Wichtig zu wissen: Nicht jede Lizenz erlaubt den Weiterverkauf. Oft ist der Druck nur für den Privatgebrauch gestattet, während der kommerzielle Vertrieb untersagt ist oder extra erworben werden muss, beispielsweise über eine monatliche Mitgliedschaft bei Patreon.
Eine modernere Methode, um an 3D-Modelle zu kommen, ist Künstliche Intelligenz. Mittlerweile gibt es Tools, die aus einer einfachen Texteingabe oder anhand eines Bildes ein dreidimensionales Modell generieren. Klingt genial, hat aber einen Haken: Die KI-generierten Daten sind meistens extrem unsauber und ohne Nachbearbeitung oft schlicht ungeeignet für den Druck.
Ja, kleinere Funktionsteile, Halterungen oder Upgrades für beliebige Alltagsgegenstände konstruiere ich selbst oder ergänze/passe bestehende Modelle an. Mit CAD-Programm und Blender sind der Kreativität dabei praktisch keine Grenzen gesetzt. Oftmals mangelt es jedoch an der Idee beziehungsweise an der guten Umsetzung eben dieser. Man muss das Modell von Anfang an so konstruieren und im Raum ausrichten, dass der anschliessende Druck reibungslos, schnell und materialsparend funktioniert.
Das hängt stark vom Material und den Einstellungen ab. Durch die Anpassung der Wandlinien oder der internen Füllung (Infill) können schon recht stabile Teile zustande kommen. Wer nun aber denkt, man könne mit Standard-PLA eine Radmutter nachdrucken und damit die Räder am Auto befestigen, der irrt. Auch bei einem Clip, der unter Dauerspannung an einer Stange halten soll, wird es mit der Zeit schwierig, da das Material unter Last nachgibt und sich dauerhaft verformt. Zudem vertragen viele Kunststoffe wie PLA weder starke Hitze noch dauerhafte Sonneneinstrahlung – für solche Härtefälle muss man dann auf speziellere Materialien wie ASA oder Polycarbonat ausweichen, oder diese extra mit z.B. Metallstangen verstärken.
Beispiele:
Lautsprecherabdeckung im Auto hinter der Heckscheibe: unbrauchbar nach zwei Wochen. Hat sich derart verformt und hält nicht mehr wie vorgesehen.
Clip, den ich zur temporären Befestigung einer Küchenklappe verwendete (Gasfeder defekt): Hielt über 10 Jahre bei etwa jeder zweiten Woche Verwendung.
Länger als du denkst, aber deutlich schneller als noch vor zehn Jahren. Zu der reinen Druckzeit kommen allerdings oft unvorhersehbare Probleme hinzu, die zu einem vorzeitigen Abbruch führen, etwa wenn der Drucker mal wieder nur noch unbrauchbaren «Spaghetti-Salat» produziert und man das ganze Objekt von vorne starten muss. Richtig ärgerlich wird es ja erst dann, wenn nach stundenlangem Warten nur noch ein einziger Zentimeter der 30 Zentimeter hohen Figur gefehlt hätte...
Fee, 30 cm hoch: 17 Stunden Druckzeit
Drache, 27 cm hoch: 31 Stunden Druckzeit
Nicht immer. Viele Prints benötigen Stützstrukturen (Supports) für überhängende Teile, die nach dem Druck entfernt werden sollten. Das anschliessende Schleifen, Grundieren und Bemalen überlasse ich dann jedoch lieber anderen, dieser Aufwand lohnt sich zeitlich meistens kaum und treibt die Kosten extrem in die Höhe, je detaillierter das Ergebnis werden soll.
Dazu kommt die Schichtstärke: Durch das schichtweise Druckverfahren entsteht eine sichtbare Treppenbildung an den Oberflächen. Wenn man dort einfach nur Farbe drübersprüht, wird dieser Effekt oft noch verstärkt.
Das sind die sogenannten Schichtlinien (Layer Lines). Da der Drucker das Objekt Schicht für Schicht aufbaut, sind diese Linien völlig normal für das FDM-Verfahren. Je dünner ich die Schichthöhe einstelle, desto feiner werden sie.
Die Kosten setzen sich aus dem Materialverbrauch (Grammpreis des Filaments), den Stromkosten des Druckers und der Amortisation des Druckers zusammen. Ergänzend kommen noch Lizenzkosten für CAD-Programm oder Modell-Lizenzgebühren und natürlich die Arbeitszeit. Ich hoffe in der nächsten Zeit bei den Bildern noch die jeweiligen Kosten einzutragen, vorerst: einfach kurz nachfragen :)
Das ist die Frage, die ich am häufigsten bekomme und die ich am schwersten beantworten kann. Nicht weil ich es nicht will, sondern weil 3D-Druck einfach keine Einheitsgrösse ist. Ein kleiner Clip und eine riesige Figur sind beide «3D-Drucke», haben aber so viel gemeinsam wie ein Smart und ein Lastwagen. Der Preis hängt ab vom Materialverbrauch, der reinen Druckzeit (die gerne mal tagelang geht), davon ob ein fertiges Modell existiert oder ob ich erst eines konstruieren muss, und natürlich vom gewählten Material. Dazu kommt: Drucke misslingen manchmal. Spaghetti passiert. Das muss einkalkuliert sein. Drucker funktionieren nicht einfach so und benötigen Wartung und Unterhalt sowie Ersatzteile. Und manchmal nerven sie einfach.
Damit du trotzdem eine grobe Vorstellung kriegst, hier ein paar echte Beispiele:
Willst du mehrere vom gleichen Teil? Bei Kleinteilen schon ab dem zweiten Stück günstiger. Das Setup fällt nur einmal an, der Rest ist «nur noch» Druckzeit. Einfach erwähnen beim Anfragen.
Kurze Antwort: Nein.
Selbst wenn das Filament (wie PLA) ungiftig ist, entstehen durch das Schichtverfahren kleine Rillen. In diesen Ritzen können sich Bakterien und Essensreste perfekt festsetzen und lassen sich kaum abwaschen.
Würde ich es trotzdem als Kecksdose verwenden? Ja.
Ja, das geht. Entweder nutze ich dafür spezielles Filament, das beim Drucken automatisch die Farbe wechselt (Regenbogen- oder Dual-Color-Filament), oder ich steuere den Drucker so an, dass er bei einer bestimmten Schichthöhe stoppt und ich eine neue Farbe einlegen kann (was zu anderen Problemen führt). Moderne Drucker, die ich (noch) nicht besitze, können den Farbwechsel über ein Zusatzmodul automatisch während des Drucks erledigen, was meistens viel Abfall erzeugt.
Da zwar biologisch abbaubar, aber nur in industriellen Kompostieranlagen: Kehricht. (PLA gehört nicht in den «Sammelsack» für Kunststoffe!)
Resin-Druck (SLA/DLP): Hier wird flüssiges Kunstharz schichtweise mit UV-Licht ausgehärtet. Das liefert extrem glatte Oberflächen und winzige Details. Das Material ist allerdings oft spröde und die Aufbereitung bis zur fertigen Figur aufwendig. Zum Druck/Drucker selbst gehört da auch noch eine Waschstation sowie Aushärtestation (im Idealfall), was den gesamten Druck wieder aufwändiger macht.
Lasersintern (SLS): Ein industrielles Verfahren, bei dem ein Laser feines Pulver (meistens Nylon) miteinander verschmilzt. Da das restliche Pulver das Modell beim Drucken stützt, braucht man hier keine Support-Strukturen. Die Teile sind extrem stabil und perfekt für den Maschinenbau. SLS-Printer gibts ab etwa $25'000.-
PolyJet-Verfahren: Das funktioniert ähnlich wie ein normaler Tintenstrahldrucker, nur dass flüssiger Kunststoff aufgetragen und sofort mit UV-Licht gehärtet wird. Damit lassen sich vollfarbige Modelle aus verschiedenen Materialien (z. B. teils flexibel, teils starr) in einem Durchgang drucken. Ab $100'000.- zu haben...